PERSÖNLICHKEITEN AUS PRIEGO

Priego de Córdoba ist die Geburtsstadt von vielen Persönlichkeiten, die ihre Geschichte und Kulturerbe bereichert haben. Sie haben die nationalen und internationalen Grenzen überschritten und ihre Heimat überall als Empfehlungsschreiben getragen.

Sie haben alle sehr wichtig für die Geschichte Priegos gewesen und deshalb haben wir viele Geburtshäuser und Museen darüber erhalten. Sie zeigen uns das tägliche Leben dieser Persönlichkeiten.

Am bekanntesten sind:

 

 ALONSO DE CARMONA (1526-1591): 

Er war Bürgermeister von Priego de Córdoba. Er nahme auch an der Expedition der Florida, angeführte von Hernando de Soto, teil und war einen der wenigen Überlebender. Alonso schrieb eine Handschrift, die Garcilaso de la Vega für sein Werk „La Florida del Inca“ benutzte. 

JUAN DE DIOS SANTAELLA (1718-1802):

Er war Lehrling des Bildhauers Jerónimo Sánchez de Rueda und arbeitete mit ihn an der Kapelle von Jesús Nazareno und der Umgestaltung der Kirche San Francisco zusammen. Er gestaltete fast allein die Kirchen La Aurora und Las Angustias im Barockstil um. Santaella ist durch ihre Stückarbeiten, auf denen eine Versilberung mit anschließendem gelbem Lack aufgetragt, gekennzeichnet.

 ANTONIO CABALLERO Y GÓNGORA (1723-1796): 

Er war Bischof von Yucatán, Erzbischof von Santa Fe de Bogotá, Vizekönig von Nueva Granada in Kolumbien und Erzbischof von Córdoba, wo er eine Kunstschule gründete. Er war auch das Antreibender und Mäzen von vielen Künstlern. 

FRANCISCO JAVIER PEDRAJAS (1736-1811):

Er war ein Architekt, Bildhauer und Holzschnitzer, Lehrling der Gebrüder Rueda und nahme an der Baukunst des Tabernakels der Kirche La Asunción teil. Er ist durch seinen Rokokostil und weiβe Stückarbeiten mit leichteren goldenen Pinselstrichen gekennzeichnet. 

JOSÉ ÁLVAREZ CUBERO (1768-1827):

Er war ein sehr bekannter neoklassizistischer Bildhauer, der nationale und internationale Anerkennung fand. Er ist der Autor des Löwen des Brunnens Fuente del Rey, des Ganímedes oder der Defensa de Zaragoza, die heutzutage ins Museum El Prado in Madrid sich befindet.

 ADOLFO LOZANO SIDRO (1872-1935):

Er war ein modernistischer Maler, der unter der Leitung von Joaquín Sorolla studierte und die ehrenvolle Erwähnung der Nationalen Austellung von schönen Künsten in 1897 erhielt. Er war auch Illustrator der Zeitschrift „Blanco y Negro“ („Weiß und Schwarz“) der Zeitung ABC und illustrierte den Roman „Pepita Jiménez“ von Juan Valera. Er war auch plastischer Chronist der Gesellschaft der damaligen Zeit, weil er nicht nur die oberen Zehntausend sondern auch das täglichen Leben der unteren Volksschichten malte. 

 D. NICETO ALCALÁ-ZAMORA Y TORRES (1877-1949):  

Er war ein spanischer rechtsliberaler Politiker, Jurist und erster Staatspräsident der Zweiten Republik. Alcalá-Zamora studierte Recht in der Universität Granadas und als Zweiundzwanzigjähriger war er Anwalt des spanischen Staatsrat. Er war auch Minister für Entwicklung und für Krieg unter der Herrschaft von Alfons XIII.. Er widersetzte sich dem Primo de Rivera- Regime und in 1930 war Präsident des Revolutionären Ausschusses des Pakt von San Sebastián mit seiner Partei, die Derecha Liberal Republicana (Republikanische Liberale Rechte). Am 14. April 1931 war er kurze Zeit provisorischer Regierungschef, dann von 1931 bis 1936 erster Staatspräsident der Zweiten Republik.