Kirche Las Mercedes

KIRCHE LAS MERCEDES

ANFANGSDATUM: das 18. Jahrhundert 

STIL: Barock

KÜNSTLER:
Francisco Javier Pedrajas
Juan de Dios Santaella
Nicolas Duromi

Sie wurde auf der ehemaligen Kapelle von San Antonio Abad erbaut und in 1780 von Francisco Javier Pedrajas reformiert. Die Kirche weist ein lateinisches Kreuz mit einer kurzen Vierung in Form eines Backtroges auf und sie ist mit einem in zwei Abschnitten unterteilten Kreuzgratgewölbe und einer grossen Kuppel mit Stichkappen bedeckt. Unten gibt es ein gebogenes Kranzgesims mit Skulpturen von grossen Erzengel. Die Stuckarbeiten sind rokoko und verteilten sich im ganzen Tempel. Das Licht scheint auf sie durch die Fenstern der Kuppel und des Gewölbes.   

Das Hochaltarretabel und die Seiten sind auch ein Werk von Pedrajas. Das Retabel besteht aus einem Retabelsockel, zwei Abschnitten und einem Mittelgiebelabschluss. Der ersten Abschnitt ist mit korinthischen Säulen mit Leisten geschmückt. Es gibt zwei Figuren von Heiligem Raimund Nonnatus und Heiligem Thomas von Aquin. Ins Zentrum des Retabels steht die Heiligennische der Virgen de las Mercedes. Im zweiten Abschnitt gibt es eine Figur von Heiliger Katharina. Die Verzierung rokoko und die Gesimse sind vergoldet.

In der Heiligennische steht die Figur der Virgen de las Mercedes, eine kleine Figur um zu kleiden, die das einzige Element der ehemaligen Kapelle ist. Die Nische datiert aus 1753 und wird zu Juan de Dios Santaella zugeschrieben. Ihr Grundriss ist quadratisch mit hohlen Ecken und sie ist von vier Engel über Kragsteinen flankiert. 

Das neoklassizistisch marmorne Portal ist nicht beendet und wurde von Nicolás Duroni in 1799 geschaffen. Obendrauf gibt es zwei identische Türme.

Die Kapelle wurde unter Denkmalschutz gestellt.